Kitzbühel ’16

Vom 11. – 18. Juni 2016 war es mal wieder soweit – aROSA Kitzbühel. Dieses Mal lag der Schwerpunkt der Woche auf dem Wandern. Das Wetter spielte am Anfang leider nicht so mit und es regnete oft aus dem grauen Himmel. Aber im Verlauf der Woche kam immer mehr die Sonne durch und es war ein fantastischer Urlaub mit abwechslungsreichen neuen Wanderungen.

Da gerade die Vorrunde der Fußball-EM stattfand, gab es im Hotel ein „Public Viewing“ auf großer Leinwand und wir konnten die Spiele „unserer Mannschaft“ in geselliger Runde schauen.

Die erste Wanderung ging um den Hintersteiner See und auf die Walleralm. Eine malerische Bergwanderung vom türkisblauen Wasser eines der schönsten Bergseen Tirols hinauf ins urige Almdorf, das zu selbstgemachten Kuchen und heimischen Spezialitäten einlud. Der Hintersteiner See liegt im Naturschutzgebiet Wilder Kaiser, in seinem Wasser sollen sich eindrucksvoll die Gipfel des Kaisergebirges spiegeln. Leider hingen die Wolken so tief, dass man das Gebirge überhaupt nicht sah, geschweige denn im Wasser. Wir waren ca. 10 km unterwegs und hatten nach Bedenken wegen des Wetters doch einen tollen Tag. Der anfängliche Nieselregen hörte schnell auf und die Wege waren gut befestigt. Ein gelungener Auftakt zu unserer Wanderwoche.

Am nächsten Tag nahmen wir uns die Griesbachklamm – Almenrunde vor. Entlang des Griesbach ging es bis zum Einstieg in Klamm. Dort wanderten wir an Felswändenentlang, begleitet vom rauschenden Wasser, durch die Schlucht. Später führte ein schmale Bergpfad durch schattiges Waldgebiet bis zur Angerlalm. Hier machten wir Rast und es gab eine leckere „Jause“ mit wunderschönen Blick auf die Steinplatte und die Loferer Steinberge. Zurück am Parkplatz waren wir ca. 5 Stunden unterwegs, war ’ne wunderbare Runde.

Der dritte Tag war ein „Wellness & Spa-Tag“. Nachdem wir morgens durch den Ort spazierten, ging es am Nachmittag zur Massage und in die Sauna.

Das Kitzbüheler Horn ist das Herz der Region Kitzbühel. Der Berg verfehlt mit seiner Höhe von 1.996 m nur knapp die Zweitausendermarke. Der Sendeturm mit einer Höhe von 102 Metern vollendet die Spitze des Berges und hat schon fast den Charakter eines Wahrzeichens. Eine Wanderung auf das Kitzbüheler Horn ist ein „Must-do“ für alle Urlaubsgäste in der Region. Man wird mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die Hohen Tauern, Venediger Gruppe, Kaisergebirge, Steinplatte, Loferer und Leoganger Steinberge und vielen mehr, belohnt. Praktischer Weise konnten wir vom Hotel aus loswandern. Das erste Teilstück durch den Wald war mächtig steil und forderte gleich die Wadenmuskulatur. Später, als das Gelände offener wurde flachte der Weg etwas ab. Unterwegs gab es einige Hütten um mal eine Pause einzulegen und ein alkoholfreies Weizen zu trinken. Am Ende zog sich der Weg, das Ziel sah viel näher aus als war. Oben angekommen, war Petra zurecht stolz den Gipfel erklommen zu haben.

Nachdem der Tag gestern mit der Besteigung des Kitzbüheler Horns recht anstrengend war, machten wir heute nur eine kleine Wanderung auf dem Hahnenkamm. Wir nahmen die Gondelbahn und ließen es langsam angehen. Interessant fand ich mal aus dem Starthäuschen des Hahnenkammrennens zu schauen.

Am letzten Tag fuhren wir in den Nationalpark Hohen Tauern. Unser Mietwagen, ein Polo, hatten ganz schön mit den Steigungen der Straßen zu kämpfen. Leider war das Wetter heute durchwachsen und die tief hängenden Wolken versperrten die Sicht auf den Großglockner, der mit 3798 m Österreichs höchster Berg ist.

Die Woche in Kitzbühel hat uns sehr gefallen. Wir waren viel unterwegs und hatten viel Freude auf unseren Wanderungen. Besonders schön fand ich die Tour auf das Kitzbüheler Horn, da wir es zusammen schafften den Gipfel zu erreichen.

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