Barcelona ’17

Christian hatte uns und Gaby zu einem Kurztrip am letzten Wochenende im Juli nach Barcelona, genauer gesagt Segur de Calafell, eingeladen. Wir waren zum zweiten Mal hier in seinem Haus direkt am Strand und kannten uns schon ein wenig aus. Den ersten Tag nutzten wir als Strand- und Badetag.

Abends waren wir wieder mal beim „Fine-Dining“. Das „Lasarte“ eine Dependance des Basken Martín Berasategui im regionalstolzen Barcelona. Das 3-Sterne-Restaurant befindet es sich in dem Luxushotel „Monument“, was in Spanien längst nicht so üblich ist, wie in Deutschland. Der Küchenchef des „Lasarte“ ist der Italiener Paolo Casagrande. Über das Ambiente mag man streiten, doch Service und Küche waren bei unserem Besuch über jeden Zweifel erhaben. Am Ende macht Paolo Casagrande eine kleine Runde, ein zurückhaltender, sympathisch-bescheiden wirkender Mann, der sich über unsere Freude an seinem Essen merklich freut und noch ein Foto mit uns machte. Seine Küche ist weit weniger experimentell, als man das von Drei-Sterne-Restaurants in Spanien erwartet. Das meine ich als Kompliment. Der Service war äußerst freundlich und zuvorkommend und wir hatten einen perfekten Abend. Welch ein Genuss!

Sonntag ging es zu Besichtigungen einiger Werke des bedeutensten katalanischen Architekten des Modernisme „Antoni Gaudi“ nach Barcelona. Gaudí war auch ein großartiger Kunsthandwerker. In Zusammenarbeit mit Künstlern seiner Zeit entwarf er alle den architektonischen Raum füllende Elemente: Arbeiten aus geschmiedeten Eisen, Möbel, Keramiken, Skulpturen, Mosaike und Buntglasfenster. Seine Formen waren dabei immer organisch, geschwungen und in die Baukörper integriert.

Christian hatte einen Guide gebucht, der uns zuerst durch den „Park Güell“ führte. Die wunderschön gestaltete Anlage gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Barcelona und wird als Gaudís Hommage an die Natur bezeichnet.

Unser nächstes Ziel, das „Casa Batlló“, ist eines der interessantesten und faszinierendsten Bauwerke Barcelonas. In jedem Detail des Gebäudes ist die Handschrift Gaudís zu erkennen. Er orientierte sich bei der Gestaltung ganz stark an der Natur und an der Legende des Heiligen Georg, des Schutzpatrons von Katalonien.

Als letztes schauten wir uns den „Palau Güell“ an, der in Barcelona eines der frühen Werke von Gaudí für seinen Mäzen Eusebi Güell ist und eines der prächtigsten Bauten des Modernisme. Es befindet sich im Stadtteil Raval, nur wenige Meter von der Rambla entfernt. Teile der Fassade des Palau Güell erinnern an einen venezianischen Palast.

Das Wochenende ging natürlich wahnsinnig schnell vorbei. Die Kombination aus Strand und dem Flair der Stadt Barcelona ist schon mega.

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