Tag 1, ein Besuch der Metropole New York City war schon lange ein Traum von mir. Nach einem Kaffee am Morgen begann unsere Erkundungstour im pulsierenden Herzen New Yorks, dem „Times Square“. Von den geschäftigen Menschenmassen bis zu den leuchtenden digitalen Werbetafeln gibt es keinen besseren Ort, um den Puls der Stadt zu spüren.
Nur einen kurzen Spaziergang entfernt, fanden wir im „Bryant Park“ einen ruhigen Rückzugsort. Das üppige Grün bietet den perfekten Kontrast zum Betondschungel und lädt zum Entspannen ein. Neben dem Bryant Park befindet sich die „New York Public Library“, eine der führenden Bibliotheken der Welt.
Weiter geht es zur „Fifth Avenue“ (Höhe 42nd Street), von der wir Richtung Süden gingen. An der 23rd Street erwartete uns das legendäre „Flatiron Building“, leider zu der Zeit eingehüllt in einem Baugerüst. Dieses architektonische Wunderwerk ist für seine dreieckige Form bekannt. Auch schön ist der angrenzende „Madison Square Park“.
Nach einem Snack von „Eataly“ spazierten wir weiter in Richtung Süden zum „Union Square“, einer wichtigen Kreuzung und einem Treffpunkt, der für einen Wochenmarkt bekannt ist (14th Street). Vom Union Square aus erreichten wir den „Washington Square Park“, der von seinem berühmten Bogen überragt wird. Dieser historische Park ist ein Treffpunkt für Künstler, Musiker und Einheimische, ein lebendiger Ort.
„Greenwich Village“ war das nächste Ziel, ein Viertel, das für seine böhmische Geschichte und seine charmanten Straßen bekannt ist. Wenn man sich durch die malerischen Straßen (Bleecker Street) des West Village schlängelst, triffst man auf eine Mischung aus gehobenen Geschäften, historischen Häusern und trendigen Lokalen.
Eine Mischung aus Alt und Neu ist der „Meatpacking District“, hier treffen Luxusboutiquen und schicke Clubs auf historische Warenlager. Nach einem Drink in der Bar des riesigen Starbucks Reserve und einem Stop im Chelsea Market erkundeten wir „Little Island“, der künstliche Inselpark am Pier 55 im Hudson River. Leider fing es an zu regnen und wir verliessen die Insel recht schnell wieder.
Ein Spaziergang auf der „High Line“, einem erhöhten Park, der auf einer ehemaligen Eisenbahnlinie errichtet wurde, war ein Muss für uns, um den einzigartigen Blick auf die Stadt und den Hudson River zu genießen. Am nördlichen Ende der High Line, in Hudson Yards, befindet sich „The Edge“, das höchste Außendeck der westlichen Hemisphäre. Auf Grund der tief hängenden Wolken verschoben wir den Besuch der Plattform auf einen anderen Tag. Direkt daneben ist „The Vessel“, eine etwa 46 Meter hohe Struktur. Sie ist eine Mischung zwischen Gebäude, Kunstwerk.
Abschliessend erkundigten wir uns noch bei „Circle Line Cruise“ über angebotene Bootstouren am nächsten Tag, um die spektakuläre Ausblicke auf die Skyline und eine tolle Abwechslung zum hektischen Treiben auf den Straßen der Stadt entspannt zu geniessen. Erschöpft aber glücklich erreichten wir Abends wieder unser Hotel und liessen den Tag mit seinem vielen Erlebnissen und Eindrücken bei einer Pizza und einem Glas Wein Revue passieren.
Tag 2, voller Vorfreude auf einen weiteren tollen Tag, bestiegen wir einen Bus der „Big Bus Tours“ und fuhren den Uptown Loop. Durch unseren GoCity Pass konnten wir soviele Attraktionen der Stadt besuchen wie wir wollten. Wir machten eine ganze Runde mit diesem Hopp-On and Hopp-Off Bus.
Auf der zweiten Runde stiegen wir am „Rockefeller Center“, ein Wahrzeichen der Stadt, das für seine riesige Eislaufbahn im Winter und die berühmte Aussichtsplattform „Top of the Rock“ bekannt ist, aus. Vom Top of the Rock hast du einen tollen Panoramablick auf den Central Park und das Empire State Building. Bis zum gebuchten Slot auf der Plattform hatten wir noch Zeit und setzten uns auf die Terrasse eines Lokals im Vorhof.
Gegenüber vom Rockefeller Center konnten wir die „St. Patrick‘s Cathedral“ sehen und nur einen kurzen Spaziergang davon entfernt erwartete uns das „Grand Central Terminal“. Dieser historische Bahnhof ist nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, auch die himmlische Decke und die großartige Architektur ist sehenswert.
Am Abend startete die „Harbor Lights Cruise“ mit „Circle Line Cruise“. Es ging den Hudson River hinunter um Manhattan herum, unter der „Brooklyn Bridge“ und „Manhattan Bridge“ hindurch bis hinter die „Williamsburg Bridge“ den East River hinauf. Auf der Rückfahrt gab es noch eine Abstecher zur „Freiheitsstatue“ auf Liberty Island. 2 Stunden später legten wir wieder am Pier 83, unserem Startpunkt, an.
Tag 3, los ging es mit dem Downtown Loop im „Big Bus“ bis „SoHo“, einer Gegend, die für ihre gusseisernen Gebäude und Kopfsteinpflasterstraßen bekannt ist. SoHo ist der perfekte Ort, um zu Shoppen oder die zahlreichen Kunstgalerien zu besuchen.
Nach einem wirklich schönen Spaziergang fuhren wir bis zur Südspitze Manhattans in den „Financial District“, wo moderne Wolkenkratzer auf historische Stätten treffen. Wir nahmen nun die NYC Ferry nach Brooklyn vom Pier 11 / Wall Street auf die andere Seite des East Rivers nach „Dumbo“. Dort wartet der „Brooklyn Bridge Park“ auf uns. Er ist berühmt für seine atemberaubende Aussicht auf die Skyline von Manhattan und die Brooklyn Bridge. Der „Time Out Market“ liegt im belebten Stadtteil Dumbo in Brooklyn, in dieser Food Hall findet man viele Gerichte der Stadt und wir probierten unseren ersten Hot Dog auf amerikanischen Boden. Der beliebteste Fotopunkt von Dumbo ist nur einen Block entfernt (Washington und Water Street). Die Sicht auf einen Teil der Manhattan Bridge, zwischen den Lagerhäusern, mit dem Empire State Building in einer Stahlkonstruktionslücke des Trägers, lockt unzählige Touristen und Influancer. Man hat echt Schwierigkeiten ein vernünftiges Foto zu schiessen bei den Massen an Leuten.
Zurück ging es mit einem Spaziergang über die „Brooklyn Bridge“, der mir leider aufgrund der fantastischen Aussichten relativ kurz vorkam.
Wieder in Manhattan angekommen besuchten wir das ergreifende „9/11 Memorial“, eine bewegende Hommage an die Opfer des 11. September 2001. Bei dem Gang durch das sehr gut gemachte Museum überkam uns beide eine gewisse Traurig- und Nachdenklichkeit. Nur wenige Schritte von der Gedenkstätte entfernt bietet das „One World Observatory“ einen einzigartigen Blick vom mit 541m höchsten Gebäude der USA. Schon die Animationen an den Wänden des Aufzugs während der Fahrt nach oben sind sehenswert.
Auf der Weiterfahrt im „Big Bus“ am späten Nachmittag, natürlich oben im Freien sitzend, gab es eine kleines Unwetter mit Starkregen. Klitschnass ging es erstmal in unser Hotel am Time Square. Hier merkten wir wie müde und erschöpft wir eigentlich waren und ein wenig Pause brauchten.
Tag 4, heute Abend ging es schon wieder zurück nach Hause. „The Edge“ und das „Empire State Building“ standen noch auf unserem Programm. Das Wetter war klasse und wir hatten nach dem Checkout aus dem Hotel noch genügend Zeit.
Das „Edge Observation Deck“ ist eine auf 335m Höhe schwebende Aussenplattform mit Glasbodenausschnitt und schrägen Glaswänden. Sehr beeindruckend!
Der 102 Stockwerke hohe Wolkenkratzer „Empire State Building“ ist natürlich ein Klassiker und ein Besuch des Art-Deco-Gebäudes durfte nicht fehlen.
Zum Abschluss, bevor es mit dem Taxi zum JFK-Flughafen ging, probierten wir noch einen leckeren original New York Cheesecake im Juniors auf dem Time Square.
Das waren vier intensive, aufregende und interessante Tage in der Stadt „die niemals schläft“. Mir hat es sehr, sehr gut gefallen und ich würde gerne ein weiteres mal mit Petra eine New York-Tour unternehmen. Wir haben viel unternommen und erlebt, aber es gibt noch so viel mehr für uns zu entdecken.