Geplant war eigentlich eine Wanderreise mit Wikinger über die Alpen, die jedoch abgesagt wurde. Neues Wanderziel das Montafon, ein Tal in Vorarlberg (Österreich), das von der Bielerhöhe bis Bludenz reicht und von der Ill durchflossen wird. Das Tal wird im Norden von der Verwallgruppe und im Süden vom Rätikon und der Silvretta begrenzt. Die höchste Erhebung in der Umgebung ist der 3312m hohe Piz Buin in der Silvretta-Gruppe. Die Unterkunft und Ausgangspunkt der Wanderungen lag in Gaschurn.
1. Tag – Tief hingen die Wolken in den Bergen und es regnete den ganzen Tag. Trotzdem wagten wir eine kurze Wanderung im Tal. Völlig durchnässt waren wir froh nach 2 Stunden wieder im Hotel zu sein.
2. Tag – Langsam wurde das Wetter besser und wir konnten ein wenig höher in die Berge. An eine von den geplanten Wanderungen war aber noch nicht zu denken. Der Wetterbericht versprach für die nächsten Tage Gott sei Dank aber die Rückkehr der Sonne.
3. Tag – Unsere heutige Wanderung verlief über einen Gratweg auf den Gantakopf (2.010 m). Es lohnte sich, denn wir hatten bestes Wetter und einen gigantischen Ausblick auf die drei Gebirgszüge Verwall, Silvretta und das Rätikon. Petra und ich entschlossen uns mit ein paar anderen zu Fuß ins Tal abzusteigen anstatt mit der Garfrescha-Bahn zufahren. Ein Fehler, den es war teilweise recht steil und ich merkte meine Knie später. Ausserdem wanderten wir zurück bis zum Hotel. Der Weg entlang der Iller zog sich und nahm kein Ende. Erschöpft erreichten wir endlich Gaschurn.
4. Tag – Mit der Hochjochbahn schwebten wir zur Bergstation. Über den aussichtsreichen Sennigrat stiegen wir zur Zamangspitze und dann zur Wormser Hütte auf. An den beiden Bergseen Schwarzsee und Herzsee stiegen wir zur Bergstation ab und nahmen wieder die Seilbahn ins Tal nach Schruns.
5. Tag – Mit der Golmer Bahn gelangen wir zur Bergstation. Ab dort folgen wir dem Golmer Höhenweg auf das Golmer Joch (2124m) und Kreuzjoch (2261m). Dort trennten sich Petra und ich uns von der Gruppe und wanderten den Golmer Seenweg weiter. Schöne abwechslungsreiche Höhenwanderung, landschaftlich begeisternd durch die Nähe der imposanten Kalkfelsen des Rätikon sowie die Vandanser Steinwand mit der Zimba. Für mich der schönste Tag, da wir entspannt alleine unser Tempo gehen konnten und Pause machen konnten wann und wo wir wollten.
6. Tag – Nach der Gondelfahrt mit der Versettlabahn bis zur Bergstation stiegen wir gleich auf dem Höhenweg zum Madrisellagrat auf. Auf diesem überschritten wir die beiden Gipfel Versettla (2.372 m) und Madrisella (2.466 m), die für ihren Rundblick bekannt sind. Nach dem Abstieg zur Alpe Nova gab es ein schönes großes Stück leckeren Kuchen.