Kitzbühel August ’17

Zum zweiten Mal verbrachten wir mit Gaby und Christian ein paar Tage im aROSA Kitzbühel. Petra und ich reisten schon drei Tage früher an und hatten eine ganze Woche gebucht.

Unsere erste Wanderung führte uns beide vom Hahnenkamm zum Pengelstein und zurück. Ungefähr 11 km und 600 Höhenmeter waren zu überwinden. Unglücklicherweise stürzte Petra auf einem mit Geröll belegten Teilstück und verletzte sich schmerzhaft am Knie. Sie konnte die Wanderung aber beenden und wir hofften, das sie durch die Verletzung nicht weiter behindert wird.

Am zweiten Tag wollten wir Petras Knie schonen und sind nur ein wenig am Hintersteiner See spazieren gegangen.

Heute landeten Gaby und Christian in Salzburg und wir holten sie mit dem Mietwagen ab. Auf dem Weg dorthin schauten wir uns die beeindruckende Naturkulisse rund um den bekanntesten Gebirgssee Bayerns, den Königssee an. Wir gingen spazieren und verweilten einige Zeit auf einer Bank mit perfektem Blick auf den See. Nach einem kleinen Imbiss ging es nach Salzburg zum Flughafen.

Bei herrliche Sonnenschein machten wir uns am nächsten Tag auf unsere erste Wanderung zu viert. Mit der Bergbahn Fieberbrunn ging es auf den Lärchfilzkogel (1654m). Unmittelbar nach der Bergstation ging es zuerst bergab, anschließend wanderte man entlang eines Serpentinenweges bergauf, wo man bald das Dach des Wildseeloderhauses (1854m) erblickte. Links des Weges erhoben sich spannende Felsklüfte und unterhalb der Hütte stand eine winzig kleine, aus Stein gemauerte Kapelle.
Erreichte man das Plateau der Hütte, eröffnete sich ein wunderbarer Ausblick auf einen Bergsee. Nach einer kurzen Rast an diesem schönen Platz folgte ein Aufstieg rechts oberhalb des Sees. Über einen schönen gras- und blumenbedeckten Steilhang ging es an mächtigen Felsen entlang, Richtung Gipfel Wildseeloder (2119m). Wenn man sich umschaute wurde ein traumhafter Blick hinunter zum See geboten. Der Ausblick beim Gipfelkreuz war einfach atemberaubend, ein Rundblick sondergleichen. Teile Salzburgs und Tirols lagen einem zu Füßen. Die Abstiegsroute führte durch Geröll zum See zurück. Auf diesem Wege konnten Christian und ich den Nachbarberg die Henne (2078m) in rund einer halben Stunde erreichen. Retour am See konnten wir nochmals ausgiebig das herrliche Bergpanorama genießen. Nach einem deftigen Essen im Wildseeloderhaus gingt es wieder zurück zum Ausgangspunkt dieser wirklich tollen  Wanderung.

Die Griesbachklamm bei Erpfendorf ist ein besonderes Naturerlebnis in den Kitzbüheler Alpen. Petra und ich waren hier schon, aber dieses Mal wanderten wir den Griesbachklamm-Rundweg. Der Weg durch die Klamm ist wunderschön angelegt und der Natur bestens angepasst. Im ersten Abschnitt ging es durch eine wildromantische Schlucht über Stege und Hängebrücken. Danach vorbei an einem schönen Wasserfall und durch das breiter werdende Tal über schöne Sandbänke. Etwas oberhalb beim Wegverzweig überquerten wir wieder den Bach und stiegen hinauf zum Aussichtspunkt Griesbachkanzel. Zurück ging es auf einem Waldweg und wir mußten uns durch einen riesigen umgestürzten Baum kämpfen. 

Am Abend waren wir Gast im Tennerhof, ein charmantes, individuelles 5-Sterne Hotel in Kitzbühel. Wir saßen auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den Hahnenkamm und die Stadt und ließen unsere Gaumen von der hervorragenden Küche verwöhnen.

Und schon war der letzte Tag da, wir machten eine Tour ins Pillersee Tal. Eingebettet zwischen der Steinplatte und den Loferer Steinbergen liegt der smaragdgrüne Pillersee im Herzen des Tales. Im Wanderführer hatten wir eine schöne, nicht zu lange Rundwanderung um den See gefunden.

Da wir schon Nachmittags wieder im Hotel waren und Christian und ich noch etwas unternehmen wollten, liehen wir uns e-Mountainbikes aus und drehten eine Runde um Kitzbühel. Die Damen gingen schon mal in den Wellnessbereich. Nach technischen Problemen und Umtausch eines Rades, hatten wir eine Menge Spaß und genoßen unser Tour sehr.

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