Helgoland

Früh morgens ging es an den Landungsbrücken für meine Eltern, Helga, Petra und mich mit dem Highspeed-Katamaran „Halunder Jet“ los. Das Ziel die Hochseeinsel Helgoland.

Helgoland ist in vielerlei Hinsicht einmalig. Die meisten Besucher kommen für einen Tagesausflug auf die Insel mit der besonderen Geschichte. Rund 70 Kilometer liegt sie vor der Küste. Nach der Ankunft am Hafen passierten wir eines der Wahrzeichen der Insel – die bunten Hummerbuden. Wo einst Fischer ihre Ausrüstung unterbrachten, lädt heute eine maritime Meile mit kleinen Ausstellungen, Kunst und Bistros zum Bummeln und Stöbern ein.

Etwa 1.300 Menschen leben auf dem nur einen Quadratkilometer großen „Roten Felsen“, der zum Bundesland Schleswig-Holstein gehört. Die Hauptinsel ist in Unter-, Mittel- und Oberland geteilt. Zum Oberland gelangen Besucher entweder über 184 Stufen zu Fuß oder mit einem Fahrstuhl. Wegen des grandiosen Ausblicks ist ein Spaziergang auf dem 2,8 Kilometer langen Klippenweg besonders lohnenswert. Er führt auch an der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit Helgolands vorbei – der „Langen Anna“, einem schmalen roten Buntsandsteinblock. Während die Hauptinsel aus Fels besteht, ist die Nachbarinsel „Düne“, die mit einer Fähre zu erreichen ist, ein kleines Strand- und Badeparadies.

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